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Bärlauch -  Der Gesundheitskünstler

Aktuell ist Bärlauch-Zeit und es lohnt sich in die Natur zu gehen und ihn zu pflücken.


Mit Bärlauch haben Sie somit ein kostenloses Superfood, direkt von Mutter Natur.














Hier sind die gesundheitsförderlichen Eigenschaften von Bärlauch:


Bärlauch (Allium ursinum) ist ein gesundes Wildkraut mit intensiver Wirkung auf Herz, Kreislauf und Verdauung. 

Es ist reich an Vitamin C, Eisen und schwefelhaltigen Verbindungen (Allicin) wirkt er antibakteriell, blutdrucksenkend und fördert die Durchblutung.
Das Superfood wirkt zudem entgiftend auf Leber und Nieren, hilft bei der Entschlackung und stärkt die Darmflora.


Hauptsächliche gesundheitsförderliche Wirkungen:


• Herz-Kreislauf-System: Bärlauch kann arteriosklerotischen Ablagerungen vorbeugen, den Blutdruck senken und den Cholesterinspiegel regulieren. Er wirkt ähnlich wie Knoblauch, hat jedoch einen zwanzigfach höheren Adenosingehalt.


• Verdauung & Stoffwechsel: Er regt den Stoffwechsel an und fördert durch seine Ballaststoffe die Verdauung und hilft bei Blähungen oder krampfartigen Magenschmerzen.


• Entgiftung: Aufgrund der harntreibenden Wirkung unterstützt Bärlauch die Entgiftung von Leber und Nieren, und kann helfen, Schwermetalle auszuleiten.


• Immunsystem: Der hohe Vitamin-C-Gehalt (teilweise höher als in Orangen) stärkt die Abwehrkräfte.


• Antibakteriell & Entzündungshemmend: Die schwefelhaltigen Verbindungen wirken wie ein natürliches Antibiotikum, helfen bei Atemwegserkrankungen und entzündlichen Prozessen im Magen-Darm-Trakt.


Anwendungstipps:

Der Bärlauch verleiht Frühlingsgerichten eine aromatische Knoblauchnote.


Um die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe optimal zu nutzen, sollte Bärlauch bevorzugt roh verzehrt werden, beispielsweise als Pesto, im Salat oder Kräuterquark. 

Er sollte nicht stark erhitzt werden, da sonst das hitzeempfindliche Vitamin C verloren geht.
Wer ihn trocknet, sollte beachten, dass das Aroma dabei verloren gehen kann.


Verzehr und Geschmack:

Frisch verwendet erinnert Bärlauch an Knoblauch, ist aber milder als Zwiebeln oder Knoblauch. Am besten schmeckt er frisch als Garnitur in Salaten, Suppen oder Pestos. Für ein cremiges Pasta-Gericht eignet sich ein Bärlauch-Pesto aus grob gehacktem Bärlauch, gerösteten Pinienkernen, Parmesan, Olivenöl und Zitronensaft. 


Cremige Suppen lassen sich durch fein gehackten Bärlauch am Ende veredeln. Auch Butter – weich, mit gehacktem Bärlauch – passt hervorragend auf Brot. Eiergerichte wie Rührei oder Omelett profitieren von einer Prise frisch gehacktem Bärlauch.


Hinweis zum Kochen:


Hitze reduziert das Aroma, daher Bärlauch idealerweise gegen Ende hinzufügen. Das gilt besonders für Pesto, Suppen und Brotaufstriche.


Bärlauch-Pesto- Rezept (ca. 4 Portionen):


Zutaten:
100 g frischer Bärlauch
40 g geröstete Pinienkerne
40 g Parmesan
120 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
optional Zitronensaft. 


Zubereitung: 
Bärlauch grob hacken.

Pinienkerne rösten.

Alle Zutaten außer Öl pürieren.

Parmesan hinzufügen.

Öl langsam dazugießen, bis eine cremige Paste entsteht. 

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. 

Zu Nudeln, Brot oder als Dip genießen.



Wann wächst der Bärlauch?

Hauptsaison ist der Frühling (ca. März bis Mai, je Region). Die Blätter sind länglich, glatt und duften nach Knoblauch.
Die Pflanze bevorzugt feuchte, waldbasierte und schattige Böden. Beim Reiben entwickeln sie sofort den charakteristischen Knoblauchduft.


ACHTUNG Verwechslungsgefahr

Wenn man nicht aufpasst, kann man den Bärlauch mit dem giftigen Maiglöckschen verwechseln.


Es gibt aber ein paar charakteristische Erkennungsmerkmale:


Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:


• Geruch: Nur Bärlauch duftet intensiv nach Knoblauch, wenn man ein Blatt zwischen den Fingern zerreibt. Vorsicht: Wenn die Hände schon nach Knoblauch riechen, ist der Test unzuverlässig.


• Blattstiel: Bärlauchblätter haben jeweils einen eigenen, eher kantigen Stiel, der aus dem Boden kommt. Maiglöckchenblätter umschließen sich am Stängel oft gegenseitig.


• Blattoberfläche: Bärlauchblätter sind mattgrün. Maiglöckchenblätter glänzen auf der Ober- und Unterseite.


• Wuchs: Bärlauch wächst meist einzeln aus einer Zwiebel. Maiglöckchen bilden oft zwei Blätter, die aus einer bräunlichen Blattscheide kommen.


• Zeitpunkt: Bärlauch treibt früher aus (ab März), während Maiglöckchen meist erst ab Mitte April erscheinen.


Sammeln und Verzehr daher auf eigene Gefahr und Verabtwortung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, kaufen Sie Bärlauch lieber im Handel oder lassen sich Ihre gepflückten Bärlauchblätter von einem Experten begutachten.


Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und guten Appetit beim Bärlauchverzehr.


Ihr Heilpraktiker Rainer Hahn



So sieht der Bärlauch in Natura aus.
Wichtiges Erkennungsmerkmal: 

Meist ist nur ein Blatt am Stil und die Blätter sind matt.
























Beim Maiglöckchen befinden sich meist mehr Blätter an einem Stil 

und die Blätter glänzen.




 
 
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